Aktualisiert: Apr 26


Was ist radikale Gemeinschaft?

Wie der Anthropologe und Philosoph Helmuth Plessner in seiner Abhandlung über die Grenzen der Gemeinschaft¹ 1924 schrieb, besteht ein Wesens­unterschied zwischen der Gesellschaft und der Gemeinschaft. Die Gesellschaft ist das säkularisierte Zusammenleben vieler Individuen, welche, ausgestattet mit gleichen Rechten und Pflichten, unter dem Vorsatz der Glaubensfreiheit und der Privatsphäre der Person friedlich zusammen­leben.

Die Gesellschaft setzt eine Toleranz des Einzelnen und damit das Zurückstellen in­toleranter Meinungen voraus. Da der Mensch in der Gesellschaft in einer unbegrenzten Öffentlichkeit lebt, muss er einen Teil seiner intimen Identität, seiner Originalität, verbergen, um diese zu schützen. Das ist nötig, um eine Kollision von individuellen Realitäten zu vermeiden, welche zu Unverständnis und Konflikt führen würde. Man einigt sich gesellschaftlich auf eine bestimmte Art der Maskierung, um die Intimsphäre und damit die Würde des Individuums zu wahren.


Anders verhält es sich in der von Plessner entgegengesetzten Form, der Gemeinschaft. Diese soziale Struktur entsteht aus einem starken Bedürfnis nach Veränderung und Sicherheit, einer Unzufriedenheit mit den Umständen des Lebens, und bildet sich meist um eine einheitsstiftende Idee. Diese Idee wird ideologisiert: Ihr Durchsetzen wird mit der Hoffnung auf ein besseres Leben und auf die Eingliederung in eine Gemeinschaft gleichgesetzt. Ohne diese Idee, so scheint es in der Gemeinschaft, ist alles menschliche Handeln fehlgeleitet, denn sie ist die Voraussetzung für eine bessere Welt. Aus dem Wunsch nach Veränderung wächst ein absolut formulierter Zweck. Es entsteht eine Radikalität, welche von der Schwere der Umstände und somit der Krassheit der gewollten Veränderung katalysiert wird. Und hier tritt das Problem der Gemeinschaft auf. Da sich diese ideologisch gesteuerte Gruppe oft um eine Person mit Führungscharakter formt, um jemanden also, der in der Lage ist, die Werte und Stärke der Idee zu verkörpern, unterwirft sich die Gemeinschaft ebenso dieser Person wie den Idealen, die sie vorgibt. Hier wird das Individuum zum Teil der Gruppe. Es spaltet sich sozusagen von seinem Selbst ab, beschließt zu etwas Größerem, Überpersönlichem zu werden und gibt sich, seine geistige Intimsphäre und seine persönliche Abgrenzung vom Öffentlichen auf. Da es dies aber nur im Rahmen der zugehörigen Gemeinschaft tut und tun kann, grenzt diese Gemeinschaft wiederum sich selbst gegen ein Äußeres ab, was nun als das Andere beschrieben werden kann. Dieses nämlich, das innerhalb der Gemeinschaft existiert, ist familiär, vertraut und aufs innigste mit den Teilen der Gemeinschaft verbunden, wohingegen alles außerhalb der Gemeinschaft als fremd und – weil anders denkend oder handelnd – als falsch betrachtet werden muss.


Der Ansatz Helmuth Plessers beschrieb, in einer Zeit der Umstrukturierung des sozialen und politischen Wandels durch die Folgen der Industrialisierung in Europa, eine Tendenz zur Politisierung von Gemeinschaft. Die Notwendigkeit der Identifizierung des Individuums über Gemeinschaften ist tief im Menschen verankert und so ist Plessners krasser Gegensatz von Gemeinschaft und Gesellschaft anzuzweifeln. Vielmehr scheint, dass jedes soziale Gebilde eine Mischung beider Formen ist. Ich denke daher, dass das Problem der Gemeinschaft dann auftritt, wenn sie versucht, ihre Identität zum politischen Maßstab zu machen. Also dann, wenn sie sich politisiert.


Beispiel Syrien

Da das Phänomen der radikalen Gemeinschaft vor allem in Krisenzeiten und an Krisenorten auftritt, Menschen allerdings immer Teile ihrer Identität über Gemeinschaften definieren, muss analysiert werden, an welchem Punkt die Radikalität ihren Weg in die Gemeinschaft findet. Der syrische Journalist Maher Massoud schrieb in einer Arbeit über den Zusammenhang von Sektenbildung und Tyrannei (aus dem englischen: Sectarianism and Tyranny)² in Syrien, dass Sektenbildung ab dem Moment kein rein religiös-sozialer Prozess sei, ab dem ein politisches System nicht säkular und zudem noch autoritär sei. Das Problem der Radikalisierung tritt also auf, sobald es keine Trennung zwischen Politik und Religion³ gibt.


In Syrien stellt eine alawitische Minderheit seit 1970 die Regierung. Das Land, zum Großteil aus Sunniten bestehend, war seit der Ergreifung der Macht durch den Assad-Klan auf einem Kurs tiefer Spaltung. Die urbanen Gegenden, in welchen vornehmlich Alawiten wohnten, hatten wirtschaftliche Vorteile, die ländlichen, sunnitischen Gegenden waren immer ärmer dran als ihre bevorzugten Nachbarn. Als 2011 die Proteste vieler nicht-Alawiten gegen das Regime und von alawitischer Seite gegen die Opposition eskalierten, wurde der Prozess der Radikalisierung von Gemeinschaften ungemein gefördert. Die forcierte Eskalations-Strategie der Autoritären, welche bis heute konsequent und ohne Rücksicht auf einen unglaublichen Anstieg der Gewalt betrieben wird, trug zur Zersplitterung einer Gesellschaft in radikale Gemeinschaften bei.


Die Mechanismen des syrischen Kriegs lassen sich ausgezeichnet mit der von Plessner formulierten Funktion radikaler Gemeinschaft vergleichen. Es ist zu beobachten, wie sich Gewalt und Radikalität in Syrien, wie in jedem anderen Konflikt, gegenseitig ermutigen. Durch das brutale Vorgehen der Regierung gegen Protestierende sahen diese sich gezwungen, ihrerseits Gewalt anzuwenden, um nicht aufgeben zu müssen. Durch die immer härteren Vergeltungen des Regimes wurde der Kampf immer stärker ideologisch aufgeladen und die Ziele der Kämpfer nahmen an Radikalität zu. Es kamen mehr und mehr extremistische Gruppen nach Syrien, und die anfangs moderaten Gruppen wurden immer mehr verdrängt oder durch Hoffnungslosigkeit und die erwähnte, forcierte Eskalation in den Extremismus gezwungen.

Noch 2011 zielten die meisten Demonstrationen auf ein demokratisches Syrien und einen Rückzug der Baath-Partei. Heute sind die meisten moderaten Oppositionellen tot, geflohen, untergetaucht oder wegen der Hoffnungslosigkeit ihres Kampfes konvertiert zur Radikalität. Ein Beweis dafür, dass der Inhalt der identitätsstiftenden Idee der Gemeinschaft mitnichten ausschlaggebend für ihre Radikalität ist. Die Ideologie muss nur die Hoffnung auf eine erreichbare, heile Welt, auf ein Paradies geben. Sie muss den Glaubenden vermitteln, dass bessere Umstände eintreten, sobald alle Störfaktoren – die Andersdenkenden, das Fremde – beseitigt sind. Die Faktoren-Bereinigung ist der Weg zum Ziel. Und ein Utopie verkündendes Ziel lässt alle Mittel zu seiner Erreichung als gerecht erscheinen.


Warum der globale Effekt?

Es soll nicht der Anschein erweckt werden, als sei radikale Gemeinschaftsbildung nur um eine Religion, geschweige denn nur um den Islam herum, möglich. Auch wenn die Weltreligionen, ins­besondere die monotheistischen durch ihre vielen Regeln, ihre eher blutigen Geschichten und vor allem durch die Hervorhebung des Vaters als patriarchale Führungsfigur⁴ seit jeher eine gute Grundlage gegeben haben, ist eine Radikalisierung um jede Form des politisierten Denkens möglich.


Die Mechanismen, welche Soldaten in jeder Armee der Welt bis ans äußerste des Menschlichen und darüber hinaus gehen lassen, die Sektenmorde des Ku-Klux Klans in den USA, die Verbrechen Nazi-Deutschlands oder die andauernde Eskalation der Gewalt im Dreißigjährigen Krieg lassen sich mit ähnlichen sozialen Funktionen begründen. Jedoch ist die Situation heute verkompliziert. Verkompliziert dadurch, dass wir in einer globalisierten Welt leben. Verkompliziert dadurch, dass gesellschaftliche Stimmungen sich in einem nie da gewesenen Ausmaß verbreiten können. Verkompliziert durch den Wandel eines Planeten mit vielen abgekapselten sozialen Systemen hin zu einem globalen Dorf, in dem jede Veränderung alle betrifft.


Denn was in Syrien passiert, nahm weder in Syrien seinen Anfang, noch wird es in Syrien sein Ende finden. Es ist mehr als ein Wandel der arabischen Welt, welcher im Dezember 2010 in Tunesien spürbar wurde, als sich der Gemüsehändler Mohammed Bouzizi selbst verbrannte. Als daraufhin in Tunesien, später in Ägypten, Jordanien, Bahrein und Libyen ebenfalls Proteste und bürgerkriegsähnliche Zustände ausbrachen und diese im Frühjahr 2011 auch viele Syrer ermutigten, auf die Straße zu gehen, schien es, als habe die Veränderung der Welt den nahen Osten endgültig eingeholt. Die Stimmen nach Demokratie und Selbstbestimmung wurden allerdings zunehmend von denen der Patriarchen überschrieen. Die Revolution ist immer ein krisenhafter Zustand, in dem es mehrere Ideen und keinen eindeutig vorhersehbaren Ausgang gibt. Wenn diese Krise, begleitet von Gewalt und Unsicherheit, lange andauert, so hat es die Seite des gewaltfreien Dialogs, der Selbstbestimmung und der Toleranz immer schwieriger. Denn Gewalt erzeugt Angst und Angst Intoleranz. Eben diese Intoleranz und der Hass führen zu Polarisierung, also zur radikalen Politisierung von Gemeinschaften. Doch erklärt das nicht, warum eine Welle der Befreiung, welche auch eine gegenläufige Welle der Gewalt und der Unterdrückung mit sich brachte, einen Effekt außerhalb der arabischen Welt haben sollte. Ein Teil der Antwort liegt auf der Hand und wurde in den Medien seit 2015 schon so oft diskutiert, dass mir das Thema für diesen Essay fast zu einfach wirkte. Denn nicht nur in muslimischen Ländern sorgte dieser Umschwung für eine massive Bewegung Richtung patriarchaler Gesellschaftsformen. Auch in Europa, der Türkei, auf den amerikanischen und afrikanischen Kontinenten sind verschiedene Effekte zu beobachten, welche in eine eindeutige Richtung zeigen. Die Gründung der AfD in Deutschland 2013 kann als direkte Konsequenz der Unsicherheit gesehen werden, welche sich in Europa breit macht. Slogans wie „Asylchaos stoppen – deutsche Grenzen sichern“ oder „Wird es Ihnen auch zu bunt?“ brachten der AfD bei der Bundestagswahl 2017 zweistellige Wahlergebnisse ein. Es ist offensichtlich, welches Bedürfnis solche Polemik ansprechen soll. Die Unsicherheit der Bürger, von der Öffentlichkeit auf einen Sündenbock – Geflüchtete aus dem nahen Osten und Afrika – gelenkt, schuf für Rechtspopulisten die ideale Gelegenheit, ein besseres Leben zu versprechen. Die Voraussetzung dafür: Die Identifizierung der Bürger untereinander. Der Glaube, in einer geschlossenen Gemeinschaft stark zu sein und nur durch das Äußere, das Unbekannte, geschwächt zu werden. Die Ursache der eigenen Unsicherheit und der daraus entstehenden Unzufriedenheit auf ein Unverstandenes und daher gefährliches Außen zu schieben.


Doch ist es nicht nur die deutsche AfD die solche Identitätsbedürfnisse zu nutzen weiß. Ganz gleich, ob in einem neuen Gesetzentwurf, der die „Eingliederung in deutsche Lebensverhältnisse“ zur Auflage für die Vergabe der deutschen Staatsbürgerschaft vorschlägt, oder in einer Rede Theodor Salvinis, der die Freiheit der Europäer schützen will, indem er gegen die EU vorgeht, da er sie als gefährlich für die Kulturen Europas und als Einschränkung der Freiheit polemisiert.


Welches Gefühl liegt der Radikalität zugrunde?

Dass Rechtspopulismus seit bald zehn Jahren wieder in Mode kommt, dürfte keine interessante Neuigkeit sein. Was jedoch interessant ist, sind die Mechanismen, aus denen er seine Kraft schöpft. Es sind dieselben, welche in Syrien für eine Zersplitterung der Zivilgesellschaft in radikale und noch radikalere Lager sorgen; die nun in Europa eine Union von Ländern bedrohen, die noch vor nicht all zu langer Zeit im Krieg miteinander lagen; und welche in den Vereinigten Staaten einem Donald Trump den Wahlsieg ermöglicht haben. Was auch zu bemerken ist: Die Tendenz von Gemeinschaftsbildung, Gemeinschaftsbildung hervorzurufen. Denn wenn ein Teil einer Gesellschaft sich abgrenzt und eine lokale Identität sucht, so tun es ihm andere Teile gleich. Die sozialpolitischen Prozesse auf der Welt zeigen: Die Gemeinschaften suchen Einheit in sich selbst; die Abgrenzung geschieht überall und aus verschiedenen Motiven. So spielen sich zum Beispiel Jihadisten im nahen Osten und Rechtspopulisten in Europa gegenseitig in die Hände.


Das Phänomen lässt sich einerseits durch eine Welt im Wandel begründen, in der so mancher durch die immense Informationsflut des Internets fehl- oder unterinformiert ist, in der globale Vorgänge so komplex und undurchsichtig sind, dass man nach einfachen Lösungen sucht, in der viele Menschen das Gefühl bekommen, abgehängt worden zu sein. Andererseits lässt es sich auch durch den schon erwähnten Automatismus begründen, mit der sich Gemeinschaft radikalisiert. Dieser Prozess ist getrieben durch die verschiedenen Formen der Gewalt, welche mit Radikalisierung Hand in Hand gehen. Das traurige syrische Beispiel zeigt dies. Umso mehr, weil dort bewusst und gewollt dieser Mechanismus unterstützt wird. Doch macht er nicht da Halt, wo keine Bomben mehr fallen, sondern er pflanzt sich fort. Die physische Gewalt wird zur verbalen, zur Bildgewalt, zur Angst und zum Hass, der die Menschen verunsichert. Vor allem dort, wo sie durch ein demokratisches System dazu aufgefordert sind, sich selbst zu lenken. Dort wo Identität selbst formuliert werden muss, fällt es immer schwerer, auf einen globalen Rahmen bezogen, emphatisch und rational zu handeln. Man stößt auf Verunsicherung. Man nimmt lieber einen Glauben an und folgt einer Idee, verkörpert von einer starken Person oder einer Ideologie, welche eine bessere und vor allem eine einfachere Welt verspricht, so wie Plessner es vor hundert Jahren erkannt hat.


Die Angst, die diesen Prozess möglich und nötig macht, hilft dabei: Angst lässt das Farbschema der Welt kleiner werden, lässt Stigmata zu, lässt uns einteilen in Wir und Die. Angst hat den Menschen vermutlich vor dem Aussterben gerettet, aber sie lässt uns in einer Welt, die für den Menschen hochkomplex geworden ist, allzu oft irrational handeln, denn was sie in unserem Organismus erreichen soll, ist offensichtlich. Sie soll die Dinge vereinfachen, die uns zu schnellem und zielstrebigem Handeln befähigen und dabei vor allem eins schaffen: Sicherheit.


Wie umgehen mit der Radikalität?

Die Herausforderung unseres Zeitalters ist riesig. Wir haben die Aufgabe, eine Welt zu retten, die an vielen Punkten schon verloren erscheint. Wenn uns der Klimawandel nicht umbringt, tut es ein dritter Weltkrieg oder eine Seuche oder eine radikale Gruppe. Was wir – und damit meine ich das Wir der Weltgeminschaft, das Wir einer jeden Lebensform auf diesem Steinklumpen im Sonnensystem – was Wir schaffen müssen, ist die Umsetzung einer neuen Form des Zusammenseins: Mit der Gesellschaft. Eine Abgrenzung von Mensch zu Natur, von Volk zu Volk und von Mensch zu Mensch bringt uns in einem Zeitalter der Vernetzung und der fast unbegrenzten technischen Möglichkeiten nur Konkurrenz und Kampf, Gewalt und Angst. Und eben diese Angst gilt es zu beherrschen. Sich nicht von ihr schwächen lassen. Nicht das Spektrum der Möglichkeiten von ihr eingrenzen lassen. Nicht unsere Identität einem Glauben verschreiben und aus Angst vor der Realität einer Utopie versprechenden Idee folgen, welche sich im Endeffekt als Hölle auf Erden entpuppt, da man zu ihrer Erreichung alle Mittel nutzen durfte. Wir müssen lernen, in eben jenem immens großen Kontext zu denken, in dem wir leben. Wir müssen begreifen, dass jede Gemeinschaft Grenzen hat und jede Grenze Gewalt erzeugt. Wir müssen verstehen, dass Identität etwas Individuelles ist, und kein Glaube, keine Gemeinschaft alles darstellen kann, was wir sind. Der Philosoph Charles Taylor hat einmal gesagt:


„Sich selbst treu zu sein heißt nichts anderes als: der eigenen Originalität treu sein, und diese ist etwas, was nur ich selbst artikulieren und ausfindig machen kann. Indem ich sie artikuliere, definiere ich mich zugleich selbst.“⁵


Quellen:

1 Plessner, Helmuth[1924]: Grenzen der Gemeinschaft, Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2002.

2 Massoud, Maher: Sectarianism and Tyranny, 2018.

3 Religion wird hier vom Autor in der weitesten Fassung des Begriffs verstanden. So würde z.B. auch eine Rassistische oder Technokratische etc. Weltanschauung, wenn politisiert, zur radikalen Gemeinschaft führen.

4 Es geht hier weniger um den Gegensatz zum Matriarchat als vielmehr um die vertikalen Hierarchien welche aus gegenwärtigen, patriarchalen Strukturen hervorgehen.

5 Taylor, Charles: Das Unbehagen an der Moderne, Suhrkamp, Frankfurt am Main, 1995: S. 38.

Weiterführende Literatur:

Helberg, Kristin; Herder 2018: Der Syrien-Krieg: Lösung eines Weltkonflikts.

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